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“Die Wahrnehmung des Menschen, der mit seinem Kopf nicht zurechtkommt.
Das Feststecken (in) der Gesellschaft, und die inneren Bilder, Selbstgespräche und Visionen, die durch die Einsamkeit in der eigenen Phantasie entstehen. Konkret handelt es sich um eine simultane Darstellungsweise von drei Dialogen: ein Kopf spricht mit seinem Text, ein Musiker spricht mit seinem Kontrabass und ein visueller
Künstler mit seinen Bildern und irrealen Räumen.
Die Situation, die Beckett in seien „Happy Days“ beschreibt, dient dabei als Ausgangspunkt und Inspirationsquelle. Es geht genau um das Feststecken im Kopf und nicht (nur) um das Feststecken in der Erde.
In dieser Installation ist Becketts Winnie deshalb nicht mehr wirklich im Sand begraben, sondern in einer space screen, der ständigen leichten Bild-Manipulationen ausgesetzt ist.
So wird das Eingeschlossensein als ein Eingeschlossensein in sich selbst erlebbar, wechselnd, je nach Gemütszustand. Ihr Partner Winnie, kriecht nicht mehr stumm hinter dem Hügel umher, sondern befindet sich in ihrer direkten Nähe, ohne in ihre Welt eindringen zu können. Er spielt in Becketts Pausen die unausgesprochenen
Gedanken auf seinem Kontrabass, als wäre dieser der unsichtbare Teil von Winnies Körper. Einerseits gibt es eine reale Unmöglichkeit der Kommunikation, und andererseits werden in der Phantasie die Grenzen überschritten und es entsteht sowohl für die Protagonisten als auch für den Zuschauer sichtbar ein virtueller Dialog,
in verschiedenen Sprachen, Medien und Bewusstseinsebenen.”
Alexander von Arotin, Berlin 2007 |
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